Home / Blog / Allgemein : Noch bis Ende 2013 Steuern sparen!

Die Einführung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 markiert für Investoren eine steuerliche Wende. Für  Zinsen, Dividenden sowie Veräußerungsgewinne aus Wertpapiergeschäften werden seit dem 1. Januar 2009 jeweils 25 Prozent Steuern plus Solidaritätszuschlag und eventuell auch Kirchensteuer fällig.

Der Deutsche Aktien Index (DAX) konnte seit 2009 rund 100% zulegen und markierte hierdurch in 2013 sogar ein neues Allzeithoch. Dies bietet noch bis zum Ende des Jahres 2013 die attraktive Möglichkeit etwaige, in der Finanzkrise angehäufte Verluste steuermindernd geltend zu machen und die Abgeltungssteuer zu sparen. Hierbei werden Verluste, die vor 2009 entstanden sind mit Gewinnen aus aktuellen Wertpapierverkäufen verrechnet und können somit die Belastung durch die Abgeltungssteuer erheblich mindern.Die Verrechnung vorhandener realisierter Altverluste aus der Zeit vor dem 01.01.2009 kann ausschließlich im Rahmen der Einkommensteuererklärung durch das Finanzamt erfolgen. Denn dort wurden diese Altverluste festgestellt und fortgeschrieben. Zu diesem Zweck muss der Anleger seinem Finanzamt eine Jahressteuerbescheinigung seiner Bank vorlegen, aus welcher die dem Steuerabzug unterworfenen Veräußerungsgewinne ersichtlich sind. Dies gilt letztmalig im Jahr 2014 für die Veranlagung des Jahres 2013.

Mit Ablauf des Jahres 2013 nur noch eingeschränkte Verlustverrechnung möglich

Ab 2014 ist eine Verrechnung von Altverlusten grundsätzlich nur noch mit Gewinnen aus der privaten Veräußerung anderer Wirtschaftsgüter möglich (Devisen, Edelmetalle oder Kunstgegenstände innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist sowie selbstgenutzter Immobilien innerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist), soweit die Gewinne mindestens 600 EUR (Freigrenze) jährlich betragen. Eine Verrechnung der Verluste mit Zinsen bzw. Dividenden ist grundsätzlich nicht möglich, ebenso wenig wie die Verrechnung mit anderen positiven Einkünften (z.B. Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit).

Da ab 2014 die Möglichkeiten der Verlustverrechnung stark eingeschränkt werden, sollten Sie noch bis Ende des Jahres prüfen, ob realisierte Altverluste bestehen, die durch eine entsprechende Strategie (Realisierung bisher unrealisierter Gewinne bzw. Investition in entsprechende Zertifikate) steuersparend genutzt werden können.
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